... auf der privaten Homepage von Bernd Hegmanns und Familie
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Wenn Sie das, was Sie links sehen, nicht kennen, klicken Sie auf "Home", da wird Ihnen das erklärt. Wenn Sie's kennen und es nicht funktioniert, gibt es die unteren Links. Vielleicht schreiben Sie mir in einem Solchen Fall eine kurze Nachricht, mit Angabe des verwendeten Browsers. Dann klicken Sie hier : Witze, Anekdoten und Geschichten : hier |
Hier finden Sie ein paar gesammelte Werke. Viele der bisherigen Geschichtchen sind so richtig mit erlebt. Andere sind hier einfach aufgeschrieben, weil es sich ganz nett lesen lässt. Sollte ich mit der Wiedergabe einer Geschichte Urheberrechte oder andere Rechte verletzen, so bitte ich um eine kurze Mitteilung. Ich werde sofort für Abhilfe schaffen.
(Jonas, 9 Jahre)
Es ist schönes Wetter. Jonas möchte ein Feuer machen, weiss
aber nicht so recht wie: "Wie muss ich denn die Äste aufstapeln, damit
das auch richtig brennt?"
Seine Mutter: "Am besten, du fragst heute den Opa, wenn der gleich kommt, der
kann dir das dann ja erklären".
Darauf Jonas: "Oh ja, der freut sich ja immer, wenn der was zu erklären hat".
(Daniel, keine Ahnung mehr wie alt)
Irgend wann kam Daniel weinend die Treppe runter gelaufen.
Pflichtgemäss fragen wir, was denn passiert sei. Seine Antwort:
"Jonas hat mir mehr weh getan als ich ihn"
(Jonas, ungefähr 3 Jahre)
Es war spät, zumindest für mich. Jonas musste ins Bett, die
all-abendliche Vorleserunde stand an.
Wir pflegelten uns also auf die Couch, und ich begann die schon zum Ritual
gewordenen zwei bis drei Bücher einer Kinderbuchserie vorzulesen.
Okay, ich war müde; deshalb bemerkte ich auch nicht sofort, dass Jonas mein
Lesen durch gezieltes Murmeln begleitete. Dann bemerkte ich, dass er irgend etwas prach ...
Dann bemerkte ich, dass er die Passagen aus dem Buch vorlas ...
Mein erster Gedanke war, Omas, Opa, Neffen, An- und Mitverwandte und die ganze Welt zu informieren:
MEIN DREIJÄHRIGER SOHN KANN SCHON LESEN.
... OHHH, MEIN DREIJÄHRIGER SOHN KANN SORGAR BLIND LESEN, der schaut beim Vorlesen gar nicht
aufs Buch ...
Okay, ich war sehr müde und habe nicht sofort begriffen: Ich und meine Frau haben Jonas die Bücher
schon so oft vorgelesen, dass er die quasi auswendig kannte, wortwörtlich; was auf eine gewisse Konstanz
bei unserem Lesen schliessen lässt.
(Jonas, 4 Jahre)
Unser Topf- und Ofenhandschuh stellt eine Katze mit scharfen Zähnen und
einem großen Maul dar.
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Irgend wann kuschelte sich Jonas an diesem Handschuh. "Die ist doch
gefährlich, pass gut auf", sagte ich. Worauf Jonas nur erwiderte
: "Nein, der ist lieb".
Prompte Antwort von Jonas : "Das ist OK, der Vogel hat ja auch eine
Blume gepflückt" |
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(Matthias)
Okay, wir haben Matthias schon eine Weile nicht mehr gesehen. Dennoch habe ich
mich spontan wieder an ihn erinnert.
Matthias lernte eine Frau kennen. Sabrina schien Matthias zu mögen. Allerdings war die Gegenliebe bei Matthias offensichtlich nicht gleich.
Beide verabredeten sich eines Tages zu einem Kirmesbesuch. Sabrina wollte die Gelegenheit nutzen, Matthias Ihren Eltern als neuen Freund vorzustellen.
Auch Matthias hatte seine Pläne. Er wollte Sabrina nämlich seine neue Freundin vorstellen.
Es ergab sich eine recht sportliche Athmosphäre aus der Kirmes.
(Bernd, weiß nicht mehr wie alt ...)
Besorgte Bekannte und Freunde zogen Andrea und mich immer mal wieder an die Seite um sich nach unseren Hochzeitsplänen zu erkundigen. Schließlich wohnten Andrea und ich ja schon ..., fünf oder och mehr Jahre zusammen.
Meine Standardantwort in derartigen Fällen : "Ich weiß noch nicht wen!"
(Chistoph)
Jonas kündigte sich 1998 an. Wir sprachen mit Chistoph, "unserem" Pfarrer darüber.
Er war einerseits überrascht und offensichtlich auch etwas besorgt bzgl.
seiner Terminplanung.
Eine seiner ersten Fragen war nämlich : "Ihr wollte doch wohl nicht
heiraten?"
Und das von einem Pfarrer??!!:)
(Daniel, 4 Jahre)
Ein Gespräch zwischen Jonas und Daniel im Auto. Es geht ums Heiraten.
Jonas : "Ich werde später heiraten und möchte Kinder".
Daniel : "Ich heirate auch, ich heirate Jonas"
Jonas : "Das geht nicht."
Daniel : "Dann heirate ich ebend alleine!"
(Jonas, 4 Jahre)
Auf einer Autofahrt, ..., nur Jonas und Ich.
Ein Gespräch entwickelt sich.
"Warum heisst der Scheibenwischer eigentlich Scheibenwischer?", frage
von Jonas.
Leichte Übung, wird prompt von mir beantwortet.
Nach mehreren solcher Fragespielchen dann die Frage "Warum heißt
Glas eigentlich Glas?".
Tja, ich muss eingestehen : "Das weiß ich nicht, aber wir können
ja heute Mittag im Lexikon nachschlagen"
Ohne die Konsequenzen zu bedenken : "Mama hat doch gestern so ein tolles
Lexikon geschenkt bekommen, das die Herkunft der Wörter erklärt. Da
schauen wir mal nach"
Ich war mir nicht sicher, ob Jonas nun enttäuscht war.
Nach einer kurzen Pause ein kleiner Einschub von mir : " Aber ansonsten
wussten wir ja ne Menge, oder?"
Darauf hin Jonas : " Oh ja, wir wissen viel. Wir mussten gar nicht so viel nachschlagen"
Kurze Pause, dann gehts weiter : " Nein, wir müssen gar nicht so viel nachschlagen, im Lexikon. Die Mama, die muss viel nachschlagen in Ihrem Lexikon"
Jonas führt seinen Monolog weiter : "Wir wissen viel mehr als die Mama"
Nach einer weiteren Pause : "Männer wissen viel"
Jetzt ist so ein Moment gekommen, in denen es klüger ist, nichts mehr
zu sagen ...
Ich bin unklug: "Ja, wir sind schon klug"
Jonas : "Jaha, Frauen müssen ja viel nachschlagen. Viel mehr als Männer"
Wir sind glücklicherweise kurz drauf im Kindergarten angekommen. Wie Jonas den Tag umgeben von nichts wissenden Kindergärtnerinnen durchgestanden hat, weiß ich nicht.
(Daniel, 3.5 Jahre)
Wir reden über den Urlaub, dass wir ja im Sommer nach Holland (sorry, natürlich Niederlande) fahren.
"Vielleicht fahren wir ja über Ostern auch nach Holland", sagte ich.
"NEIN", antwortete Daniel darauf hin.
Etwas verstörte Frage meinerseits : "Warum, willst Du etwa nicht?"
"Holland hat dann ZU", Daniels spontane Antwort.
(Jonas, 6 Jahre)
Wir sitzen mehr oder weniger gemütlich am Frühstückstisch.
Jonas möchte es sich offenbar sehr gemütlich machen, und sich a) nicht
bewegen und b) als logische Schlussfolgerung bedienen lassen.
Die Aufforderungen von Jonas, ihm doch sein Brödchen mit Himbeermarmelade (oder muss man Konfitüre sagen?) zu schmieren, haben wir einfach ignoriert.
Etwas später, Jonas wartete immer noch auf sein geschmiertes Himbeermarmeladenbrödchen,
wollte ich ihn etwas herausfordern :
"Du Jonas, weiß Du, was ich jetzt mache? Ich schmiere jetzt eine
Himbeermarmeladenbrödchen-Hälfte. Und zwar für MICH!"
Ein kurzer entspannter Blick von Jonas auf das halbfertige Brödchen und dann auf mich : "Dann kannst Du ja bei der Gelgenheit gleich auch mein Brödchen schmieren"
Warum habe ich das Gefühl, immer der Verlierer in solchen Zweikämpfen zu sein?
(Daniel, 3 Jahre)
Erdbeer-Joghurts sind häufig in kleinen Kunststoff-Döschen verpackt, auf denen Erdbeeren abgebildet sind. Kirsch-Joghurt-Verpackungen hingegen werden von Kirschen geziert. Da ist dann vielleicht auch die folgende Frage von Daniel nicht sehr verwunderlich, als er sich die Vanille-Joghurt-Verpackung etwas genauer angeschaut hat :
"Sind da Blumen drin?"
Auf der Verpackung war nämlich eine Blume abgebildet.
(Jonas, 6 Jahre)
Wir gingen im Urlaub des Weges auf einen gepflasterten Weg. Nichts ungewöhnliches. Jonas fand die gepflasterten Steine richtig schön und sagte :
"Das ist hier aber schön gesteinigt"
(Daniel, 3 Jahre)
Nach dem Mittagessen habe ich gefragt, ob jemand Eis als Nachtisch essen möchte.
Daniel meinte sofort "JAAAAA, ich will" ... - kurze Pause - ... "Nilpferdeis".
Mein Erstaunen war da recht groß, konnte ich mich an eine solche Eissorte gar nicht erinnern.
Die Auflösung kam dann von Andrea. Daniel hatte schlicht weg einfach den richtigen Namen der Eissorte vergessen. Der lautete nämlich "Zebra-Eis". Und da hatte Daniel dann einfach etwas ähnliches naheliegendes genommen ...
(Carolina, 7 Jahre)
Auf einer Familienfreizeit, Abreisetag.
Die Abreise gestaltete sich unter anderem in einer ca. 30minütigen Fährfahrt.
Die Mutter sprach zu Carolina :
"Geh mal noch zur Toilette".
Darauf Carolina:
"Du Mama, ich habe schon gerade im Restaurant Pipi gemacht. Und da habe
ich schon mein ganzes Pipi verbraucht, jetzt habe ich keins mehr".
Eine Geschichte, die das Leben schrieb.
Ich besaß ein Handy. Okay, es hatte seine Mucken, man durfte es nicht zu rauh anfassen. Aber es war MEIN Handy, es hatte im Auto auch einen eigenen Platz in einer eigenen Freisprecheinrichtung. Alles war gut.
Bis zu dem Tag, an dem ich Durchschnittseuropärer dem Spieltrieb des 2-jährigen Daniels nachgab, und ihn mein Handy überließ.
Es kam, wie es kommen musste. Das Handy war weg. Nun befanden wir uns nicht
zu Hause, sondern waren zu Besuch bei Freunden. Nach dem wir einen Tag alle
möglichen , unmöglichen und lächerlichen Stellen drei mal durchsucht
hatten, gaben wir auf.
Da ich in einer gewissen Abhängigkeit zum Handy stehe, kaufte ich am nächsten
Tag ein neues Handy, regelte den Kartentausch. Ich trauerte ein wenig meinem
alten Handy nach, passte es doch im Gegensatz zum Neuen in die Freisprecheinrichtung.
Na ja, dem bei diesem Transfer ausgegebenem Geld trauerte ich hauptsächlich
hinterher.
Als ich am nächsten Wochenende übermüdet schlafen ging, riss mich immer wieder ein feiner Signalton aus den Schlaf. Irgendwann, nach zwei bis drei Stunden wusste ich auch, was das für ein Ton war. Es war das Signal eines Telefons, dessen Batterie langsam schwach wird. Es war das Signal MEINES ALTEN Handys.
Ich war versucht, die Türe von Daniels Zimmer aufzureißen, das Licht einzuschalten, und sofort mit der Suche nach dem leise vor sich hin piependen Gerät zu beginnen; am besten direkt unter seiner Bettdecke.
Ich erblickte allerdings noch im Anmarsch die Kulturtasche vom letzten Wochenende. In einer Seitentasche stecke das Handy. Da hatten wir wohl nicht nachgeschaut...
(Es steht 1:0 für Daniel.)
Ein Architekt, ein Arzt und ein Computerexperte streiten darüver, wer von den Dreien des ältesten Beruf ausübt.
| Der Arzt meint : | Natürlich habe ICH den ältesten Beruf. Adam hat schließlich Eva aus einer Rippe erhalten. Dafür ist ein chirurgischer Einfgriff nötig. |
| Darauf hin der Architekt : | Vorher wurde aber die Welt erschaffen. Das ist nur mit Architektenwissen möglich. ICH habe also den ältesten Beruf. |
| Der Computerexperte lächelte und sagte : | UND??!! Was, meint Ihr, war vor dem Ganzen da??? Das CHAOS! Das schafft nur ein Computer! ... |
Es gibt viele Möglichkeiten, jemanden mitzuteilen, dass man nicht nur
so, sondern noch viel schlimmer aussieht. So passiert in einer
Schulung in der ein Teilnehmer sagt :
"Herr Hegmanns, ich sehe gerade, dass Sie ja jünger sind als ich.
Das hätte ich aber nicht gedacht"
An diesem Teilnehmer habe ich später Rache genommen ...
(ein wenig Lachhaftes für Spezialisten)
Zugegeben, Nicht-Programmierer haben hier wenig zu lachen, an dem JAVA-Code,
der aber, so schätze ich, auch von Programmierern anderer Programmiersprachen
gelesen werden kann :
switch (a){
case 1 : System.out.println("Der Wert ist
1");break;
case 2 : System.out.println("Der Wert ist
2");break;
case 3 : System.out.println("Der Wert ist
3");break;
case 4 : System.out.println("Der Wert ist
4");break;
case 5 : System.out.println("Der Wert ist
5");break;
case 6 : System.out.println("Der Wert ist
6");break;
case 7 : System.out.println("Der Wert ist
7");break;
case 8 : System.out.println("Der Wert ist
8");break;
case 9 : System.out.println("Der Wert ist
9");break;
case 10:System.out.println("Der Wert ist 10");break;
default : System.out.println("Der Wert ist
groesser als 10");break;
}
Frisch rein gekommen ist auch folgender JAVA-CODE, entsprungen einer JAVA-Schulung.
...
boolean ergebnis;
if (zeichenkette.compareTo("hallo")==0)
ergebnis = true;
else{
if (zeichenkette.compareTo("hallo")<0)
ergebnis = false;
else
ergebnis = false;
}
return ergebnis;
Der Teilnehmer hat eigentlich ein Fließkärtchen verdient, oder?
Noch ein Code, den Schulungsteilnehmenden sei dank ...
...
int eineZahl = erhalteZahl();
if (eineZahl!=4){
switch(eineZahl){
case 1:
// hier passiert etwas
break;
case 2:
// hier passieert etwas
break;
case 3:
// hier passiert etwas
break;
default :
// hier passiert etwas
break;
}
}else{
// hier passiert etwas
}
Es ist schon ein wenig her, ich denke aber immer wieder gerne daran zurück ...
In einer Firma schlug damals ein Virus zu, dieser löschte blitzschnell
alle Office-Dateien. Das heißt, er löschte sie nicht, sondern löschte
deren Inhalt, so dass lauter 0-byte-Office-Dateien in den Verzeichnissen herumlagen.
NEIN, das mit dem Virus war nicht lustig. Sehr viel Arbeit und Umstände
bedeutete dies.
Lustig war nur die Frage eines Mitarbeiters der Firma, der öfters mal mp3-Dateien aus dem Internet heruntergeladen hat. Damit das aber nicht sofort auffiel, änderte er die Dateiendung von mp3 auf .xls oder .doc.
Seine Frage lautete dann voller Hoffnung : Duhu, wenn da jemand Dateien nur umbenannt hat, zu beispielsweise xls oder doc. Das sind aber in Wahrheit gar keine Word-Dateien. Wurden die dann auch alle gelöscht???
Also hatte der Virus doch noch einen Lacherfolg.
Kleiner Nachschlag gefällig?
Weniger Monate später wurde die Firma wieder vom gleichen Virus heimgesucht, weil jemand eine archivierte Datei öffnete. Raten Sie mal, wessen als Office-Dateien getarnte mp3-Dateien der Virus wieder auflöste?
(Daniel, 2 Jahre)
Urlaub, Sonnenschein ...
Wir gehen zusammen mit einer Freundin (hallo Kristina ...) entlang des Weges. Daniel trödelt ein wenig, schaut mal hier, mal dort, geht mal in die Knie.
Irgendwann dreht sich Kristina zu uns um und sagt : "Schaut mal, ein Zwerg" und schaut zu Daniel.
ALLE drehen sich um und gucken, Richtung Daniel. Nur einer nicht, das war Daniel selbst, der wohl hinter sich jemand noch Kleineres vermutete.
(ausgeglichen, 1:1)
(Jonas 3 Jahre)
Jonas und ich sitzen am Frühstückstisch ...
... bei der Familienfreizeit
Damit jeder jeden schnell, gut und sicher erkennt, wurden alle mit Buttons ausgestattet, die den EIGENEN Namen enthalten.
Der Beginn einer neuen Diskussion : "Papa, wo ist Dein Button???"
Es stimmt, ich habe mein Button nicht an ; morgens beim Hemdwechsel vergessen, das Button mit zu wechseln ...
Ich also : "Ja, das kann ich gleich noch machen"
Jonas, mir SEIN Button hinhaltend : "Hier, zieh das an!"
Ich : "Nein, da steht Dein Name drauf"
Nach einigem Hin und Her, Jonas beharrte immer noch darauf, dass ich Sein Button anhefte :
"NEIN, ich definiere mich nicht über Dich"
Ruhe. Es war Ruhe! Keine Kommentare. Keine Fragen.
Angewandte Pädagogik war schon immer meine Stärke ...
(ein Märchen, gesammelt von den Gebrüdern Grimm)
Es war einmal ein steinalter Mann, dem waren die Augen trüb geworden,
die Ohren taub, die Knie zitterten ihm.
Wenn er nun bei Tische saß und den Löffel kaum halten konnte, schüttete er Suppe auf das Tischtuch, und es floss auch etwas wieder aus dem Mund.
Sein Sohn und dessen Frau ekelten sich davor, und deswegen musste sich der
Großvater endlich hinter den Ofen in die Ecke setzen, und sie gaben ihm
sein Essen in ein irdenes Schüsselchen und dazu nicht einmal satt;
da sah er betrübt nach dem Tisch, und die Augen wurden ihm nass.
Einmal auch konnten seine zittrigen Hände das Schüsselchen nicht festhalten, es fiel zur Erde und zerbrach. Die junge Frau schalt, er sagte aber nichts und seufzte nur.
Da kaufte sie ihm ein hölzernes Schüsselchen für ein paar Heller, daraus musste er nun essen.
Wie sie da so sitzen, so trägt der
kleine Enkel von vier Jahren auf
der Erde kleine Brettlein zusammen.
„Was machst du da?“ fragte der Vater.
„Ich mache ein Tröglein,“ antwortete das Kind,
„daraus sollen Vater und Mutter essen, wenn ich groß bin.“
Da sahen sich Mann und Frau eine Weile an,
fingen endlich an zu weinen,
holten allsofort den alten Großvater
an den Tisch und ließen ihn von nun an immer mit essen,
sagten auch nichts, wenn er ein wenig verschüttete.
(Jonas 5 Jahre)
In besonderes Situationen kann es schon mal passieren, dass Jonas vergisst,
zur Toilette zu gehen. Dem aufmerksamen Betrachter kündigt sich dies durch
dadurch an, dass Jonas ein wenig hektisch mit den Füßen tretet.
Jonas bewegte sich ein wenig hektisch ...
Zwar nich so, wie sonst in solchen Situationen. ABER, so dachte ich, vielleicht kann man ihn ja mal früh dran erinnern, dass muss er nicht so rennen ...
"Jonas, muss Du auf Toilette??? DANN GEH!!!"
Darauf Jonas Antwort : "Nee, zappel ich etwa?!!! Dann muss ich ja wohl auch nicht!"
Die mich Kennenden wissen, dass ich mir schon seit frühester Kindheit die Harre konsequent herausgerissen habe, und nun an einen gewissen (aber nicht vollständigen) Mangel dergleichen leide.
Eines Morgens kommt Jonas zu mir auf die Couch, die ganze Zeit auf meinen Kopf starrend.
... Starrt mich weiter an ... Ich ahne schon schlimmes ...
Dann plötzlich sein Satz : "Papa, Du hast viele Haare"
Ich liebe meine Kinder :))
Eine Freundin geht einkaufen ... Nichts besonderes.
Sie kauft auch ein paar Süßigkeiten ein ... Auch nichts besonderes.
Sie steht mit den Süßigkeiten an der Kasse ... Wieder nichts besonderes.
Dann sieht sie das Schild : "Süßigkeitenfreie Kasse" ...
und schaut in Ihren Einkaufskorb : "Aber ich habe doch Süßigkeiten"
Was antwortet man Da?!?!?!?!?
(Hallo Eva)
Wir feiern Geburtstag.
Viele Leute sind eingeladen. Auch unser (evangelischer) Pfarrer.
Und ein mitgebrachter Freund.
Zwischen Pfarrer und Freund entwickelt sich ein Gespräch. Ein kleiner Seitenhieb. "Du, Chr... , du redest gerade mit jemanden, der aus der Kirche ausgetreten ist!"
Darauf der Pfarrer : "Was, Ausgetreten, das ist ja noch schlimmer als katholisch"
Ihm gegenüber saßen meine (katholischen) Eltern. Ab dem Moment war die gute Laune und die gute Meinung zum Pfarrer dahin.
Vor nicht all zu langer Zeit ist diese Pisa-Studie veröffentlicht worden. Alle waren verwundert, zumindest taten alle so.
Das kann ich nicht glauben. Ich habe vor einigen Jahren Nachhilfe in einem Nachhilfeinstitut gegeben. Was sich mir da an schulischen Leistungen bot, konnte eigentlich keinem Lehrer und keiner Lehrerin entgehen.
Ein paar dieser wirklich eindrucksvollen Leistungen sind nachfolgend als Bild wieder gegeben. Ich möchte an dieser Stelle noch mals betonen, dass ich hier keine Person diskriminieren möchte. Über den weiteren schulischen Werdegang der jeweiligen Schüler kann ich auch nichts weiter berichten.
Der folgende Auszug zeigt einen Schüleraufsatz. Raten Sie mal, welche Schule und welches Schuljahr der Schüler frequentierte. Raten Sie zusätzlich mal die Deutschnote.

Ja, echt schlimm das Leben, einer Schülerin der 8. Klasse eines
Gymansiums. Damals stand die Schülerin in Deutsch übrigens
zwischen zwei und drei.
Noch mal, bei einem solchen Bild bei solchen Noten wundern sich die Lehrer und
Eltern?
Ich kann nicht mehr sagen wann das war.
So um Weihnachten vielleicht ...
Auf jeden Fall hatte ein Bekannter zwei Isrealinnen zu Besuch, die nicht sehr gut Deutsch, dafür aber Englisch konnten.
Tja, der Abend wurde etwas später, die Laune stieg. Da erzählt man sich auch mal un(an)gezogene Witze, deren englische Übersetzung so spontan aber niemand konnte ; dachten wir.
SVEN half schnell mit den nötigen und richtigen Übersetzungen aus. Und was er da so alles konnte.
Oder wissen Sie spontan, die englischen Übersetzungen von "Bordell", "Prostituierte" und ähnlichen Begrifflichkeiten?
(Vielleicht sagt Du uns endlich mal, was Du früher alles getrieben hast, und wo; jetzt kannst du ja ...)
Ich muss gestehen, ich kenne die DDR nur vom Schulunterricht, Geschichte und Politik. Fast zehn Jahre nach der Wende haben Andrea und ich ein verlängertes Wochenende an der ehemaligen DDR-Ostseeküste verbracht. Dabei haben wir auch einen Ausflug nach Rostock unternommen.
Wie schauten uns die Stadt, den Hafen und die Leute an ...
Etwas verträumt, etwas abwesend, vielleicht auch etwas unwissend
sagte ich irgend wann : "Das Haus sieht aber so aus wie ein Haus in Deutschland"
Andrea und ich begaben uns mit der Familie meines Bruders (hallo Gerd) auf eine Urlaubsfahrt auf die niederländische Insel Texel.
Irgend wann bemerkte mein Bruder, dass der (einzige) Autoschlüssel nicht mehr zu finden sei. Wir krochen auf allen vieren ums Haus herum, gingen im Gänseschritt die Wege des letzten Tages noch mal ab, gruben Teile des Strandes um ; der Schlüssel war nicht zu finden.
Mein Bruder kam irgend wann auf die Idee, der Sache auf den Grund zu gehen, und den Ort des Schlüssels auszupendeln. Er und sein Pendel kamen zum Ergebnis, dass der Autoschlüssel in die Nordsee versenkt wurde.
Zwischenzeitlich haben wir aus Deutschland einen Zweitschlüssel geordert, der zu allem Überfluss nicht passte. Fanden dann aber auf Texel noch eine Ford-Vertretung, die aus den Angaben im Fahrzeugschein so einen Schlüssel erstellen konnte, der dann, oh Wunder, sogar passte.
Möchten Sie wissen, was aus dem verloren geglaubten Autoschlüssel geworden ist ; von dem der Pendel behauptete, in der Nordsee verschwunden zu sein?
Er lag in einem Regal in der Küche unserer Ferienwohnung. Da muss ihn
wohl mein Bruder gedankenverloren deponiert haben...
Vielleicht war es auch nur ein falscher Pendel ...
Ich habe vor einiger Zeit eine Jugendfreizeit mit begleitet. Da kann man ja aus rein pädagogischen Gründen diverse Zeitschriften der Jugendlichen lesen ...
In einer Zeitung - war es Girl???, war es Bravo??? - egal, war auch ein Psychotest, dessen Titel ich nicht mehr weiss. Eine Kollegin wollte jeden Falls den Test machen; ich sollte vorlesen. Das klappte auch so weit ganz gut.
Irgend wann kam dann folgende Frage:
Nach einem guten Mittagessen. Was kannst Du Dir am besten als Nachtisch vorstellen?
a) Brad Pit, das reicht mir voll und ganz.
b) eine große Portion Vanille-Eis
c) einen Obstsalat
Ich schaute etwas verwundert und fragte : "Brad Pit??? Wie schmeckt denn das?"
Um mich herum lag alles auf den Boden. Ich wusste wirklich nicht warum, schaute nur noch verwunderter. Nach dem die ersten Lachanfälle verblasst waren, wurde ich aufgeklärt. Mittlerweile hab' ich schon erste Filme von Ihm gesehen und bin auch nicht mehr verwundert, ihn bisher nicht gekannt zu haben; sorry.
(Jonas, 5 Jahre)
Jonas interessiert sich sehr für Ritter und Burgen. In einem seiner Bücher steht auch etwas über die verwendeten Waffen, unter anderem ein Morgenstern.
Darauf hin seine Frage : "Darf der nur morgens benutzt werden?"
(Daniel, 3 Jahre)
Daniels Kassettenrekorder ist defekt. Ich schaue mir das Gerät ein wenig an, untersucht auch die Batterien, ohne auf die Schnelle den Fehler ermitteln zu können.
Dann Daniel : "Ich weiß, warum der Rekorder nicht läuft".
Ich blicke hoffnungsvoll auf ihn runter, um Indizien zu erhalten.
... Daniel weiter : "Der ist kaputt!"
(Jonas, 5 Jahre)
Vor ungefähr einem Jahr ist eine der Uromas von Jonas gestorben. Jonas hat das mit bekommen, wir haben ihm das auch erklärt.
Jonas hat noch eine andere (lebende) Uroma, die vor kurzem angerufen hat.
Nach dem Telefonat sagten wir zu Jonas : "Du Jonas, die Uroma hat angerufen, und dir schöne Grüße bestellt".
Jonas überlegte kurz und fragte spontan : "Die Uroma, die wir eingebuddelt haben?"
(Jonas, 2.5 Jahre)
Andrea und Jonas haben für Weihnachten ein kleines Weihnachtsgeschenk für mich vorbereitet. Aus Spaß, wirkich nur aus Spaß wollte ich aus Jonas herauskriegen, was ich denn geschenkt bekomme.
Als Antwort kam immer irgend etwas unidentifizierbares. Nach einigem Bohren kam ich dann zum Schluss, dass Jonas mich offensichtlich nicht versteht. Ihm war wohl nicht klar gewesen, was er da gemacht hat.
Es kam Heiligabend, die Geschenkübergabe. Jonas stolzierte auf mich zu, übergabe mir das Päckchen mit den Worten : "Hier Papa, dein Wecker"
(Jonas, 3.5 Jahre)
Wieder mal Weihnachten. Andrea hatte mir Jonas ein Weihnachtsgeschenk für mich erstanden. Ein neuer Versuch, das Geschenk im Vorfeld herauszubekommen.
Jonas Antwort : "Eine Tasse".
Aha, damit konnte ich nichts anfangen, ist doch unser allgemeiner Vorrat an Tassen sehr groß. "Was steht denn da drauf, ist die groß, und so weiter", waren meine nächsten Fragen.
Nach einigem Hin und Her eine kleine Korrektur von Jonas : "Eigentlich heißt das ja Koffer".
(Jonas konnte in diesem Alter das "sch" noch nicht richtig aussprechen, so wurde aus "Tasche" dann "Tasse")
Kristina, die sich eine Weile bei uns einquartiert hat.
Ergebnis der ersten Woche :
Ein Treppenlauf ; beim Treppensteigen wohl "etwas" zu sehr daran gezogen
...
Ergebnis der zweiten Woche :
Eine Türe ; aus der Verankerung gebrochen.
Ergebnis der dritten Woche :
Eine Fußzerrung ; als Kristina mit einem elegant aussehenden Fußtritt
mal ebend die auf dem Boden liegende Matratze weglupfen wollte. Leider hat sie
dabei übersehen, dass die Matratze auf ein Lattenrost lag und traf selbiges.
In der vierten Woche ist nichts passiert. Da war sie auch nur zwei Nächte da.
Übrigens:
Die Mama von Kristina :
Bei der Verwendung eines Eierschalen-Sollbruchstellen-Verursachers
ging dieser zu Bruch; angeblich ist dieses Gerät aus Stahl ...
Fang nie mit dem Anfang an, sondern immer drei Meilen vor dem Anfang! Etwa
so:
"Meine Damen und meine Herren! Bevor ich zum Thema des heutigen Abends
komme, lassen Sie mich kurz... ."
Hier hast du schon alles, was eine schönen Anfang ausmacht: eine steife Anrede; der Anfang vor dem Anfang; die Ankündigung, daß und was du zu sprechen beabsichtigst, und das Wörtchen kurz. So gewinnst du im Nu die Herzen und die Ohren der Zuhörer.
Denn das hat der Zuhörer gern: daß er deine Rede wie ein schweres Schulpensum aufbekommt; daß du mit dem drohst, was du sagen wirst, sagst und schon gesagt hast. Immer schön umständlich!
Sprich nicht frei, das macht einen so unruhigen Eindruck. Am besten ist es: du liest deine Rede ab. Das ist sicher, zuverlässig, auch freut es jedermann, wenn der lesende Redner nach dem vierten Satz mißtrauisch hochblickt, ob auch noch alle da sind.
Wenn du gar nicht hören kannst, was man dir so freundlich rät, und du willst durchaus und durchum frei sprechen... du Laie! Du lächerlicher Cicero! Nimm dir doch ein Beispiel an unseren professionellen Rednern, an den Reichstagsabgeordneten - hast du die schon mal frei sprechen hören? Die schreiben sich sicherlich zu Hause auf, wann sie "Hört! Hört!" rufen... ja, also wenn du denn freisprechen mußt:
Sprich, wie du schreibst. Und ich weiß wie du schreibst. Sprich mit langen, langen Sätzen - solchen, bei denen du, der du dich zu Hause, wo du ja die Ruhe, deren du so sehr benötigst, deiner Kinder ungeachtet, hast, vorbereitest, genau weißt, wie das Ende ist, die Nebensätze schön ineinandergeschachtelt, so daß der Hörer ungeduldig auf seinem Sitz hin und her träumend, sich in einem Kolleg wähnend, in dem er früher so gern geschlummert hat, auf das Ende solcher Periode wartet. Nun ich habe dir eben ein Beispiel gegeben. So mußt du sprechen.
Fang immer bei den alten Römern an und gib stets, wovon du auch sprichst, die geschichtlichen Hintergründe der Sache. Das ist nicht nur deutsch, das tun alle Brillenmenschen. Ich habe einmal in der Sorbonne einen chinesischen Studenten sprechen hören, der sprach glatt und französisch, aber er begann zu aller Freude so:
"Lassen sie mich Ihnen in aller Kürze die Entwicklungsgeschichte meiner chinesischen Heimat seit dem Jahre 2000 vor Christi Geburt...." Er blickte ganz erstaunt auf, weil die Leute so lachten.
So mußt du das auch machen. Du hast ganz recht: man versteht es ja sonst nicht, wer kann denn das alles verstehen, ohne die geschichtlichen Hintergründe... sehr richtig! Die Leute sind doch nicht in deinen Vortrag gekommen, um lebendiges Reden zu hören, sondern das, was sie auch in den Büchern nachschlagen können... sehr richtig! Immer gib ihm Historie, immer gib ihm.
Kümmere dich nicht darum, ob die Wellen, die von dir ins Publikum laufen, auch zurückkommen - das sind Kinkerlitzchen. Sprich unbekümmert um die Wirkung, um die Leute, um die Luft im Saale; immer sprich mein Guter. Gott wird es dir lohnen.
Du mußt alles in die Nebensätze legen. Sag nie: "Die Steuern sind zu hoch." Das ist zu einfach. Sag: "Ich möchte zu dem, was ich soeben gesagt habe, noch kurz bemerken, daß mir die Steuern bei weitem..." so heißt das !
Trink den Leuten ab und zu ein Glas Wasser vor - man sieht das gerne.
Wenn du einen Witz machst, lach vorher, damit man weiß, wo die Pointe ist.
Eine Rede ist, wie könnte es anders sein, ein Monolog.
Weil doch nur einer spricht. Du brauchst auch nach vierzehn Jahren öffentlicher Rednerei noch nicht zu wissen, daß eine Rede nicht nur ein Dialog, sondern ein Orchesterstück ist: eine Stumme Masse spricht nämlich ununterbrochen mit. Und das mußt du hören. Nein, das brauchst du nicht hören.
Sprich nur, lies nur, donnere nur, geschichtle nur. Zu dem was ich eben über die Technik der Rede gesagt habe, möchte ich noch kurz bemerken, daß viel Statistik eine Rede immer sehr hebt. Das beruhigt ungemein, und da jeder imstande ist, zehn verschiedene Zahlen mühelos zu behalten, so macht das viel Spaß.
Kündige den Schluß deiner Rede lange vorher an, damit die Hörer vor Freude nicht einen Schlaganfall bekommen. (Paul Lindau hat einmal einen dieser gefürchteten Hochzeitstoaste so angefangen: "Ich komme zum Schluß"). Kündige den Schluß an, und dann beginne deine Rede von vorne und rede noch eine halbe Stunde. Dies kann man mehrere Male wiederholen.
Du mußt dir nicht nur eine Disposition machen, du mußt sie den Leuten auch vortragen - das würzt die Rede.
Sprich nie unter anderthalb Stunden, sonst lohnt es gar nicht erst anzufangen.
Wenn einer spricht, müssen die Anderen zuhören - das ist deine Gelegenheit. Mißbrauche sie.
kommt noch
(Daniel 2 1/2 Jahre)
Daniel plappert zur Zeit alles nach ...
Irgendwann am Tisch : "Daniel, sag mal 'Tussi'!"
--- Daniel überlegt kurz und sagt : "Mama"
(Daniel, 3 Jahre)
Manchmal versuchen wir den 3-jährigen Daniel davon zu überzeugen, dass er doch eigentlich keine Windel mehr brächte, wenn er (endlich) auf Toilette und Klo gehen würde.
Er hatte nachträglich zum Geburtstag eine Werkbank mit vielen Kleinteilen und viel Werkzeug geschenkt bekommen.
Die Diskussion nahm seinen Lauf :
Mamma Andrea : "Die Werkbank können wir nur dann nach oben stellen, wenn wir endlich deinen Wickelplatz in deinem Zimmer wegnehmen können. Dann kann die Werkbank da stehen, wo jetzt noch dein Wickelplatz ist. Dafür musst du aber immer auf Klo gehen, Daniel"
Kurze Pause.
Daniel : "Dann muss die Küche raus, die können wir ins Gartenhaus
stellen."
Daniel hat sein Zimmer wirklich voll stehen. Unter anderem nimmt eine Spielküche
sehr viel Platz weg. Die Spielküche benutzt er aber auch. Scheinbar ist
sie ihm gerade jetzt nicht mehr so wichtig ...
Papa Bernd : "Aber wie soll ich denn dann einen Kaffee bekommen, wenn ich bei Dir im Zimmer bin. Ich bekomme doch immer einen Kaffee, wenn ich dich besuche?!"
Noch mal eine (dies mal sehr) kurze Pause.
Daniel : "Dann musst Du ins Gartenhaus kommen!"
Konsequent in seinen Argumentationen ist er ja.
(Jonas, 5 1/2 Jahre)
Vor kurzen ist eine schon etwas ältere Verwandte gestorben.
Wir waren zu Besuch bei den Großeltern. Auf den Rückweg dann die
etwas nachdenkliche Frage von Jonas :
"Du Mama, warum ist eigentlich Oma und Opa noch nicht tod?".
Anmerkung:
Jonas mag seine Oma und seinen Opa, wirlich!
(Jonas, 5 1/2 Jahre)
Wir führen mal wieder eines unserer berüchtigten Gespräche, Thema vergessen. Es muss zumindest um die Zukunft gehen. Ich sagte : "Du, du wirst größer".
Darauf Jonas : "Und Du??"
--- ich überlege noch ein wenig, was ich jetzt sagen soll
Jonas ist schneller : "Du wirst älter!"
Ich liebe Jonas trotzdem:)
Es gib Katholiken und richtige Christen.
aus dem Munde eines ehemaligen DDR-Bürgers, der sich da wohl sehr gut
auskennt ...
Jetzt hör auf daran zu kratzen, sonst musst Du das alles
tazepieren (JA, richtig geschrieben).
aus dem Munde von Andrea zu Rocky, weil Rocky mal wieder an der Tapete kratzt
Aua.
nach dem mein Vater gegen die offensichtlich gute geputzte Glasscheibe der
Wohnzimmer-Terrassentür gelaufen war
Ich habe wirklich nichts gemacht.
nach dem Hilferuf einer Freundin, bei der plötzlich die halbe Festplatte
gelöscht war
Ich glaube, ich habe einen Unfall.
Ich, nach dem ich aprupt durch Auffahren auf das vordere Auto zum Stillstand
gekommen bin
Die Toilette ist draußen, die zweite Türe rechts.
Ich zu einem Projektmitglied, der uns beim Betreten des Raums mit "Mir
wird übel" begrüßte
Ich lege nun die "blaube gelb"
Andrea beim UNO-spielen
Ja ja
meine Standard-Antwort, wenn mir meine Eltern irgend etwas lehrreiches erzählt
haben
Oh, zu kurz
nach dem mein Vater bei meinem Bruder die Küchen-Arbeitsplatte angepasst
hatte, aber leider zu kurz gesägt hatte
Gureng
Antwort einer durch "Na Sie" angesprochenen Person) (Jaha, der
ist schon für Spezialisten und Feinschmecker, oder???
Simba hat meine Figur umgeschnuppert
Daniel (3 Jahre), dessen Figur von Simba mit seiner Hundenase umgeschupst
worden ist.
Kinder erforschen die Welt. Kinder haben anfänglich auch noch einen kleineren Wortschatz, den Sie aber ideenreich einsetzen, um "ihre" Welt zu beschreiben. Manchmal fällt auch einfach gerade der passende Begriff nicht ein, so dass dann ein anderes Wort verwendet wird; ungeachtet von dessen wirklichem Sinn.
| umgeschnuppert | Bereits oben beschrieben, Beschreibung des kombinierten Tathergangs aus Umgeworfen und Schnuppern. | |
| Josus | Begriff für das "Jesuskind" in der Krippe | |
| Zündkerzen | NEIN, nicht das was Sie meinen! Zündkerzen ist der Begriff für "Wunderkerzen" |
|
| Nilpferdeis | Oben bereits beschrieben, Daniels Begriff für "Zebraeis" | |
| gesteinigt | Auch bereits oben beschrieben, Jonas Begriff für "pflastert". | |
| "ich krieg ne Krise" | den Zusammenhang kann ich nicht mehr sagen, ABER wo hat dieses Kind das nur her ... | |
| Schlappschlappen | Daniels Begriff für "Waschlappen" | |
| Sarierer | Jonas Ausdruck für "Rasierer" | |